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Raubfischtour: Fließgewässer (Hecht, Barsch, Zander...)

Saison: 01. Mai bis 28. Februar
Dauer: 6-8 Stunden
Inhalt: Gewässervorstellung, Spotsuche, Tipps & Tricks...



Gewässervorstellung
Die Fließgewässersysteme Mecklenburg-Vorpommerns entstanden in der Würm-/Weichselzeit (letzte Eiszeit) die vom Meiendorf-Interstadial (ab 11850 v. Chr.) bis zur Jüngeren Dyraszeit (bis 9700 v. Chr.) wirkte. In dieser Zeit schoben sich die skandinavischen Gletscher nach und nach über die Ostsee bis nach Mecklenburg-Vorpommern vor. Durch den Anstieg des Reliefs, konnte das Schmelzwasser der Eismassen jedoch nicht nach Süden abfließen, sondern ergossen sich in die flachen Zonen im Nordwesten in Richtung Nordsee. Dadurch bildeten sich breite Talniederungen (Urstromtäler) heraus. Nachdem sich das Eis zurückgezogen hatte, konnten die Wasser in Richtung Norden in die Ostsee abfließen. Die allmähliche Genese (Entwicklung) der Gewässer begann. Die typische Vermoorung der zur Ostsee abfließenden größeren Talniederungen, welche auch die Entstehung von Talmooren zur Folge hatten, findet man in dieser Ausprägung nur im norddeutschen Tiefland und in einem noch sehr naturnahem Zustand im Nordosten Polens. Weiterhin bildete sich eine Wasserscheide (Grenzverlauf zwischen zwei benachbarten Flusssystemen) Ostsee/Nordsee heraus, so fließt etwa die Elbe mit ihren Nebenflüssen (Elde, Löcknitz usw.) weiterhin in die Nordsee ab. Eine atemberaubende Landschaft war entstanden, geprägt von etlichen Flüssen und Bächen, die sich durch Wälder und Graslandschaften schlängeln.
Die Fließgewässer Mecklenburg-Vorpommerns sind sehr arten- und fischreich. Die beim Kunstköderangeln zu erwartenden Hauptfischarten in den von uns beangelten Gewässern sind Hechte, Zander, Barsche, Bachforellen, Meerforellen, Döbel, Alande und Rapfen. Auch ein kleiner Lachsbestand hat sich in den letzten Jahren in Mecklenburg-Vorpommern etabliert. 
 

Die Peene & Peenesystem
Die Peene ist mit ihren rund 143 km Länge der dritt größte Fluss Mecklenburg-Vorpommerns. „Der Amazonas des Nordens“ bietet nicht nur Wasserwanderern und Naturliebhabern eine unvergleichbare Kulisse, sondern steht auch bei Anglern hoch im Kurs.
Mit über 37 vorkommenden Fischarten ist das Gewässer immer für eine Überraschung gut. Vor allem Raubfischangler kommen bei den sehr guten Beständen von Hecht, Zander und Barsch voll auf ihre kosten. Ebenfalls können Sportfische wie der Rapfen aktiv mit Kunstködern beangelt werden. Beifänge wie Schnäpel, Zährten und Forellen sind dabei durchaus keine Seltenheit. Auch große Welse sind in der Peene zuhause und stellen eine besondere Herausforderung dar. 

Die Peene als „Fluss mit 1.000 Gesichtern“ ist ein typisches Niedermoorfließgewässer mit vielfältigen Gewässerstrukturen. Ehemalige Torfstiche, Flachwasserseen, Feuchtwiesen sowie Nieder- und Quellmoore bieten dem Betrachter eine besonders abwechslungsreiche Landschaft und der vorherrschenden Flora und Fauna ideale Bedingungen.

Die Warnow & Warnowsystem
Die Warnow ist ein etwas 155 km langer Fluss der in der im Landkreis Ludwigslust-Parchim entspringt und in die Ostsee zwischen Rostock-Warnemünde und Rostock-Hohe-Düne mündet. Der Name ist aus dem Slawischem abgeleitet  und bedeutet so viel wie Krähen- oder Rabenfluss. Seit im Mittelalter am Mühlendamm in Rostock ein Wehr zum Betrieb von Wassermühlen angelegt wurde, bildet dieses die Grenze zwischen dem Süßwasserfluss Oberwarnow und dem Brackwasser der Unterwarnow.
Während in der Oberwarnow vor allem Hechte, Zander, Barsche, Alande, Döbel, Bach- und Meerforellen beim Spinnfischen zu erbeuten sind, beherbergt die Unterwarnow auch Dorsche und in den Sommermonaten sogar Hornhechte. 


Die Recknitz
Die Recknitz ist ein 88,9 km langer Fluss, dessen Quellwasser nördlich von Teterow entspringt und bei Ribnitz-Damgarten in den Saaler Bodden mündet. Das Gewässer ist zwischen Laage und Tessin zum Teil noch durch mehre Wehre verbaut, die den Fluss etwa alle 7 km stauen. Im weiteren Verlauf hat das Gewässer einen nahezu natürlichen Verlauf, was auch auf die aufwendigen Sanierungs- und Renaturierungsmaßnahmen der letzten Jahre zurückzuführen ist.
Die Recknitz beherbergt eine Vielzahl unserer heimischen Süßwasserfische. Auf unseren Touren werden vor allem Hechte, Zander, Barsche, Alande und Döbel gefangen.


Die Uecker
Die Uecker schlängelt sich über 98 Kilometer durch zwei Bundesländer. Seinen Ursprung hat er nahe Alt Temmen in Brandenburg als "Ucker" und ergießt sich schließlich in Ueckermünde als "Uecker" in das Stettiner Haff.
Die Uecker beangeln wir vor allem in den Sommermonaten auf Döbel. Aber auch im Frühjahr ist der Fluss interessant. Es können Hechte, Barsche, Zander, Meerforellen und sogar Lachse an den Haken gehen.


Unser Guiding wird nach Deinen individuellen Wünschen und Bedürfnissen geplant. Es ist besonders für fortgeschrittene Angler geeignet und vermitteln die erfolgreichsten Taktiken und Techniken die vor Ort benötigt werden. Aber auch unerfahrene Angler begleiten wir gerne auf ihren ersten Schritten. Wir nehmen uns die Zeit um deine Fähigkeiten zu stärken und Dir eine gewisse Leichtigkeit in der Handhabe mit der Angelrute zu vermitteln. Oft sind es nur Kleinigkeiten die zwischen einem „Schneidertag“ und dem Fangerfolg stehen.
 



Häufig gestellte Fragen

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